11.01.2018

von JD-B° RB

Intelligente Alarmanlagen machen es Einbrechern schwerer

Neue Sensoren warnen sofort, verhindern einen Fehlalarm und sparen Energiekosten

Smart und intelligent ist eine Kombination aus Fenster- und Glassensor: Dieser wird für den Einbrecher unsichtbar im Rahmen verbaut und erkennt, ob ein Ball dagegen fliegt oder das Fenster aufgehebelt werden soll

Einbruchschutz ist ein Dauerthema in Deutschland. Laut Bundeskriminalamt wurden 2016 etwa 150.000 Einbrüche verübt, fast 50 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Dabei sind Fenster die größte Schwachstelle der Immobilie: Durch ein Fenster oder eine Balkon- beziehungsweise Terrassentür verschaffen sich etwa zwei Drittel der Einbrecher Zugang zur Wohnung, in Einfamilienhäusern sind es sogar mehr als 80 Prozent. 

Eine intelligente Sicherung der Fenster ist deshalb entscheidend für den Erfolg der gesamten Alarmanlage, denn einerseits soll sie nicht ständig Fehlalarme durch versehentlichen Kontakt verursachen, andererseits dem Einbrecher beim ersten Einbruchsversuch ein wirkungsvolles Abschreckungsmoment bieten.

Am Tage ist es nicht sicherer als nachts

Die verbreitete Annahme, die meisten Einbrüche fänden nachts statt, ist statistisch wiederlegt. Deutlich mehr als die Hälfe aller Einbruchsdelikte finden zwischen 8 und 18 Uhr statt, oft sogar, während man selbst zu Hause ist. Deshalb werden intelligente Sensoren, die auch während der Anwesenheit das Haus von außen schützen, immer wichtiger. Mehr Informationen zur Kompatibilität und worauf es vor dem Kauf ankommt, gibt es unter www.fenstersensor.com.

Was macht einen Fenstersensor intelligent?

Einfache Sensoren unterscheiden zwar zwischen offenem und geschlossenem Zustand, das ist jedoch spätestens dann nutzlos, wenn das Fenster bei Scharfschaltung der Anlage angekippt ist. Sogenannte smarte Fenstergriffe sind da schon intelligenter und erkennen auch diesen Zustand korrekt. Was aber, wenn der Einbrecher einfach die Scheibe einschlägt, um in die Wohnung zu steigen? In dem Fall helfen zusätzlich verbaute Glasbruchsensoren, die bei Erschütterung Alarm auslösen. Der Nachteil: Sie müssen zusätzlich angebracht werden - was teuer ist. Sind sie zudem sensibel eingestellt, kann bei der kleinsten Berührung von innen oder außen ein Fehlalarm ausgelöst werden. 

Der Fenstersensor 2.0

Den momentan besten Schutz am Markt bietet eine Kombination aus Glasbruch- und Fenstersensor in einem: Unauffällig und von außen nicht sichtbar im Fensterrahmen verbaut, erkennt der Sensor nicht nur den Zustand des Fensters, er löst bei einem gegen die Scheibe geflogenen Vogel oder auch versehentlich gespielten Fußball keinen Alarm aus. Andererseits interpretiert er bereits den Versuch des Aufhebelns am Rahmen sofort als Einbruch und löst einen für den Einbrecher unüberhörbaren Alarm aus. Das schreckt nicht nur ab, es spart auch Kosten, wenn die Alarmanlage mit einem Notrufsystem bei einem Wachschutz gekoppelt ist und hilft den Bewohnern, sich bei scharfgeschalteter Anlage unbeschwerter im Haus bewegen zu können.

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