31.07.2017

von Stiftung Warentest B° RB

Kindersitze im Crashtest

Stiftung Warentest. Kindersitze im Crashtest: Recaro nimmt Sitz Optia vom Markt

Recaro Optia

Der Kindersitz-Hersteller Recaro hat mitgeteilt, den Sitz Optia vom Markt zu nehmen. Bei einem Test der Stiftung Warentest und des ADAC hatte sich der Autokindersitz von der Isofix-Station gelöst und ist im Crashtest spektakulär durch das Prüflabor geflogen (siehe Video).

Anbieter Recaro hatte bereits unmittelbar nach der Veröffentlichung der Testergebnisse am 17. Juli 2017 die Auslieferung des Sitzes gestoppt.

Jetzt hat sich der Hersteller entschieden, den Sitz Recaro Optia vom Markt zu nehmen. Es werden keine Sitze mehr ausgeliefert.

Recaro untersagt Händlern den Verkauf. Kunden, die bereits einen Sitz Optia gekauft haben, können ihn kostenlos austauschen.

Wie die Austauschaktion abläuft, erfahren Betroffene im Testbericht, den Sie online einsehen können. 

Passend zum Thema

Stiftung Warentest. Elektrorasierer: Viele haben Probleme mit Dreitagebärten

Stiftung Warentest. Mittel gegen Zecken und Mücken: Von Gut bis Mangelhaft

Stiftung Warentest. Fahr­radhelme: Jeder zweite Helm ist gut

Mehr aus der Rubrik

Die Zweiradtechnik hat mit der Präsentation des ersten serienreifen Antiblockiersystems für Pedelecs einen wichtigen Meilenstein erreicht. Ob diese aufwendige Technik später den Sprung in das echte Fahrrad schafft, bleibt heute noch ungewiss. Die Entwicklung läuft eher in eine andere Richtung

Moderne Fahrzeug-Elektronik hilft zwar dabei, Unfälle zu vermeiden oder zu verhindern. Die diversen Assistenten ersetzen aber nicht die Zuständigkeit und Kompetenz des Fahrers – gerade auch, was das Bremsen angeht. Das muss nämlich geübt werden, so der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR)

Mit einem Fahrtenbuch 2018 Steuern sparen

Teilen: